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Was ist besser: Nass- oder Trockenfutter?

Bo Vanbeselaere (Veterinarian)
14.7.2020

Besitzer fragen uns oft, welches Futter am besten für ihr Haustier ist. Trocken- oder Nassfutter oder ein Mix aus beidem? Unsere Antwort ist immer die gleiche: Es kommt drauf an. Lasst uns etwas ins Detail gehen und die Vor- und Nachteile der verschiedenen Futtersorten betrachten und herausfinden, was die beste Option für dich und deinen vierbeinigen Freund ist.

Die Kurzfassung

Solange das Futter die Ernährungsbedürfnisse deckt (so wie unser Futter), sind Nass- und Trockenfutter oder auch eine Mischung für die meisten Katzen geeignet. Das heißt die Entscheidung für oder gegen eine Futtersorte hängt mehr von euren persönlichen Vorlieben ab.

Wann Nassfutter?

  • Nassfutter ist für ältere Tiere leichter zu fressen, besonders wenn sie nicht mehr alle Zähne haben.

  • Wenn du deine Katze immer zum Trinken animieren musst, ist Nassfutter die bessere Wahl. Es enthält wesentlich mehr Flüssigkeit.

  • Beim Nassfutter kann man schnell zu viel füttern. Wenn deine Katze also auf Diät ist, solltest du zumindest das Nassfutter mit Trockenfutter mischen.

Wann Trockenfutter?

  • Die Reibung, die beim Kauen entsteht, hilft die Zähne deiner Katze gesund zu halten und Zahnstein vorzubeugen.

  • Trockenfutter lässt sich leichter lagern. Im Gegensatz zu Nassfutter muss es nicht gekühlt werden, sobald es geöffnet wurde. Außerdem kann Trockenfutter länger stehen bleiben ohne schlecht zu werden, sodass deine Katze auch später nochmal zum Napf gehen kann.

  • Katzen können ganz schön viel kleckern, wenn sie essen. Hier Trockenfutter auf jeden Fall die sauberste Option.

Wie man Nass- und Trockenfutter mischt

Wenn du deiner Katze einen Mix aus beiden Sorten füttern möchtest, ist die einzige Aufgabe herauszufinden, wie viel von jedem die richtigen Inhaltsstoffe bietet, damit dein Tier ausreichend versorgt ist. Ist es zum Beispiel 70 % Trocken- und 30 % Nassfutter? Oder morgens Nass- und abends Trockenfutter?

Um sicherzustellen, dass deine Katze die richtige Menge an Futter erhält, musst du zuerst die täglich empfohlene Menge an Trockenfutter bestimmen, die er fressen sollte. Diese Zahl (in Gramm) hängt von der Größe, dem Alter und dem Gewicht deines Hundes ab. Es gibt eine praktische Tabelle dafür der Seite unserer Trockenfuttertüten

Du kannst dein eigenes Verhältnis von Trocken- zu Nassfutter wählen. Wir empfehlen jedoch im Allgemeinen zwei Drittel Trockenfutter zu einem Drittel Nassfutter.

Nass- und Trockenfutter haben eine unterschiedliche Anzahl an Kalorien pro Gramm, sodass du sie nicht einfach miteinander ersetzen kannst. Die Regel ist: Nimm das Gewicht von Trockenfutter, das du durch Nassfutter ersetzen möchtest und multipliziere es es mit 2,5, um das passende Gewicht von Nassfutter zu erhalten.

Möchtest du dein Ergebnis prüfen? Kontaktiere uns gerne über den Chat Button auf unserer Website.

Zu guterletzt: Das Katzenphänomen

Katzen sind Fleischfresser, weshalb sie gerne nur Nassfutter fressen. Sie brauchen keine Kohlenhydrate, aber Trockenfutter enthält zwangsläufig welche.

Jedoch sind Katzen auch wählerisch und essen oft nicht alles auf einmal. Und Nassfutter wird natürlich schlecht, wenn man es länger stehen lässt.

Was ist nun die Lösung? Wenn du nicht gerade Lust dazu hast, deiner Katze sechsmal am Tag etwas Nassfutter zu geben, dann empfehlen wir eine Kombination aus beidem. Um deine Vorräte aufzustocken, besuche unseren Onlineshop.

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